Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik
 Universitätsmedizin Leipzig

M0: Allgemeine Labororganisation, Probenannahme

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© Foto: Stefan Straube
 
  Der Eingang aller diagnostischen Proben (Blut, Liquor, Urin, Stuhl, Punktate, Sondermaterialien) erfolgt über die zentrale Probenannahme des Instituts in der Paul-List-Straße 13/15. Die Patientenproben werden hier elektronisch identifiziert und angegebene klinische Informationen zum Patienten werden detailliert für die spätere medizinische Validierung des Befundes erfasst. Für das kontrollierte Untersuchungsmaterial wird der Probeneingang bestätigt, mit einem Probensortiergerät auf entsprechenden Arbeitsplätze sortiert und ggf. in codierte Sekundärgefäße aliquotiert. Danach werden die Proben zur Diagnostik in die jeweiligen Labormodule weitergeleitet

© Foto: Stefan Straube
 

Dieser Bereich spielt für den schnellen und sicheren Untersuchungsablauf der labormedizinischen Diagnostik die entscheidende Rolle. Die beleglose Online-Anforderung labordiagnostischer Untersuchungen mit Hinweisen zur Stufendiagnostik, zu aktuellen Leitlinien, Wirtschaftlichkeit und zur DRG-Relevanz der Labordiagnostik wird von den meisten Stationen durchgeführt, so dass das Einlesen der Anforderungsbelege künftig weitgehend entfallen wird. Alle Anforderungsbelege werden eingescannt und sind elektronisch für Rückfragen archiviert. Alle Untersuchungsproben werden für Nachuntersuchungen für 7 Tage grundsätzlich im Kühlraum bei +4 °C archiviert (sofern die Stabilität des Analyten dies zulässt), Untersuchungsproben für endokrinologische, immunologische und molekulare Untersuchungen stehen 3 Monate bei -20 °C für klinisch indizierte Nachuntersuchungen zur Verfügung.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Uta Ceglarek, leitende MTA Katrin Behrendt

 
Letzte Änderung: 18.08.2016, 11:00 Uhr
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Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik