Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik
 Universitätsmedizin Leipzig

Leberblot

zurück zum Leistungsverzeichnis
Material Menge
[µl]
Referenzbereich
alle anzeigen alle ausblenden
Maßeinheit Verfahren
AK gegen AMA-M2, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Orgentec 1)4)
 
negativ
 
AK gegen M2-3E, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Orgentec 1)5)
 
negativ
 
AK gegen LKM1, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Orgentec 2)6)
 
negativ
 
AK gegen LC-1, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Orgentec 2)7)
 
negativ
 
AK gegen SLA/LP, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Orgentec 3)8)
 
negativ
 

Indikationen:

  1. Differentialdiagnostik bei positivem Suchtest für primär biliäre Zirrhose (PBC)
  2. Differentialdiagnostik bei positivem Suchtest für Autoimmunhepatitis (AIH)
  3. Differentialdiagnostik bei Verdacht auf Autoimmunhepatitis (AIH)

Beurteilungen:

  1. AMA-M2 sind zu 90-95% bei der PBC nachweisbar - zu 3-6% bei der AIH (in diesen Fällen handelt es sich meist um ein AIH/PBC-Overlap. AMA-M2 können einer Manifestation einer PBC um Jahre vorausgehen.
  2. Untereinheit 3 der AMA-M2 zur Verbesserung der Sensitivität (siehe AMA-M2)
  3. Der Nachweis von Liver-Kidney-Mikrosomen-Antikörpern kann bei entsprechender Klinik hinweisend auf eine Autoimmunhepatitis sein.
  4. Der Nachweis von LC1-Antikörpern kann bei entsprechender Klinik hinweisend auf eine Autoimmunhepatitis sein.
  5. Antikörper gegen lösliches Leber/Pankreas-Antigen (SLA/LP) gelten als hoch spezifisch für das Vorliegen einer Autoimmunhepatitis. Die diagnostische Sensitivität liegt jedoch nur bei 19-33%. Der Antikörpertiter korrelliert nicht mit Krankheitsaktivität.
Letzte Aktualisierung: 18.12.2018
Zurück zum Seitenanfang springen
Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik