Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik
 Universitätsmedizin Leipzig

Neuroblot

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Material Menge
[µl]
Referenzbereich
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Maßeinheit Verfahren
AK gegen Amphiphysin, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)2)
 
negativ
 
AK gegen CV2, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)
 
negativ
 
AK gegen PNMA2 (Ma2/Ta), Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)
 
negativ
 
AK gegen Ri, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)3)
 
negativ
 
AK gegen Yo, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)4)
 
negativ
 
AK gegen Hu, Blot Serum 500 anzeigen ausblenden Immunoblot,manuell/Milenia Biotec 1)5)
 
negativ
 

Indikationen:

  1. Bestätigungstest bei positivem Ergebnis in der indirekten Immunfluoreszenztechnik

Beurteilungen:

  1. Diagnostik bei V. a. ein paraneoplastisches Stiff-man-Syndrom, subakute sensible Polyneuritis oder Enzephalomyelitis. Ein positiver Nachweis sollte eine Tumorsuche nach sich ziehen.
  2. Ri-Antikörper (Antineuronale nukleäre Antikörper Typ 2) sind diagnostische Marker paraneoplastischer neurologischer Erkrankungen (insb. Okulomotorikstörungen, cerelbelläre Ataxis und Hirnstammenzephalomyelitits). Der Antikörper und die Symptome können der Tumordiagnose (v.a. Mamma-Ca und kleinzelliges Lungenkarzinom) um Jahre vorausgehen. Der Antikörper gilt bei Bestätigung im Immunoblot als spezifisch.
  3. Yo-Antikörper gelten als diagnostische Marker paraneoplastischer neurologischer Erkrankungen. Sie sind vor allem mit einer cerebellären Degeneration assoziiert. Der Antikörper und die Symptome können der Tumordiagnose (v.a. Ovarial- und Mamma-Karzinom sowie seltener Uterus-, Magen-, Speicheldrüsen und Ösophaguskarzinom) um Jahre vorausgehen.
  4. Antikörper gegen Hu-Antigen gelten als diagnostischer Marker für paraneoplastische neurologische Erkrankungen. Klinisch zeigen die Patienten häufig Symptome einer limbischen Encephalitits und/oder einer sensiblen Neuropathie. Hu-Antikörper werden vor allem beim kleinzelligen Lungenkarzinom nachgewiesen, seltener bei Neuroblastom, Seminom, Rhabdomyosarkom, Prostata-, Mamma- oder Adeno-Ca.
Letzte Aktualisierung: 15.11.2019
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